Donnerstag, 7. Mai 2015

Tag 22, Snow storm day

Heute Morgen sind wir nach einer unruhigen Nacht um 06:45 Uhr aufgestanden.
Nach einen schnellen Aufbrechen, geht es nun zurück auf den Trail. Schon am Anfang geht es über exponierte Stellen.

Nach ca. 6 mi können wir wiedermal ein laute Huurrraaa ausrufen. 400 mi haben wir bereits hinter uns und sind immernoch top motiviert und wohlauf .

Da wir sehr gut in unserem Zeitplan von heute vorwärts kommen, entscheiden  wir uns bei diesem bewölkten Tag einige Zeitraffer aufnahmen zu machen und denn Bloglesern mal zeigen wie unsere Aufnahmen so entstehen.

Unser improvisiertes Stativ das sehr gut funktioniert und schnell aufgestellt wie auch schnell zurück gebaut werden kann.

Für Aufnahmen bei großer Entfernung wie auch bei Langzeitaufnahmen verwenden wir dieses System um gute Fotos zu schiessen.

So weiter auf dem Trail unterwegs. Es wird immer kälter und es ziehen Wolken auf.


Zwischendurch geht es wieder über Sandfelder die sich wie ein Beach- Volleyballfeld anfühlen beim wandern.

Als wir die Hauptstrasse kreuzen sehen wir die Roadworker mit einer grossen Schneefräse und einem zweiten Truck der aber nur mit einem grossen Schneepflug ausgerüstet ist. Einer dieser Roadworker kommt auf uns zu und informiert und über die Schlechtwetterfront die uns in wenigen Stunden erreichen wird. Es wird mit
 - 6 Grad und mit einem Schneesturm gerechnet, er rät uns in 3 mi ist eine Bar wir sollen dort unterschlupf suchen. Wir danken für diese Information doch da wir sensationell Ausgerüstet sind, ist für uns klar wir ziehen weiter.

Es geht weiter und das Wetter ist sehr wechselhaft obwohl der Wind stark zunimmt.

Bei einer Pause fällt uns auf, dass diese Tulpen definitiv anders aussehen als bei uns.

Wieder aktiv auf dem Trail, der Sturm kommt immer näher, wir rüsten uns mit unseren Regenjacken und Regenhosen aus. Der Rucksack bekommt natürlich auch einen Regenschutz. Der Wind nimmt so stark zu und die starken Böhen verhindern, dass wir geradeaus gehen können. Kurze Zeit darauf fängt es an zu hageln, wir sind noch 3,5 mi vor unserem Tagesziel. Also " Gring abe u seckle " ist jetzt das Motto, damit wir schnellstmöglich in eine sichere Gegend kommen.




Wir wollen gerade bei einer Firestation an der Strasse unser Camp aufschlagen, da hält ein Auto und lädt zwei durchgefrorene Hiker ein die schon länger da gewartet haben. Der Fahrer ruft uns zu sich und rät uns ab aufgrund des Sturmes da zu campen. Wir entscheiden uns auch mitzufahren. Gehaltet wird in Palmdale wo wir ein Zimmer im Hotel beziehen. 
Als wir die Nachrichten sehen, merken wir, dass das Hotel die richtige Entscheidung war. Über Südkalifornien tobt ein ziemlich übler Sturm. 

Wir hoffen morgen auf besseres Wetter und ziehen so bald als möglich wieder weiter.

Kommentare:

  1. Hallo ihr Unermüdlichen, ich bin ja so beeindruckt von eurer Leistung........unglaublich was ihr da tagtäglich wandert. 400 Meilen......also schon fast zwei mal die Schweiz durchquert. Weiterhin gute Motivation, starke Beine und gesunde Füsse denn ohne Blasen gehts doch "ringer". Thanks for the very nice pictures. Evi

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  2. Jeden Tag freue ich mich an euren Kurzberichten mit den tollen Fotos. Ich wünsche euch viel Kraft, Motivation und anhaltend Freude (trotz Blatern, Schneestürmen und Gluthitze) an eurem Mega-Unternehmen!!!!
    Ich bin riesig beeindruckt! Gotti Margrit

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